| « Zum Ferienende: Pikantes Rindfleisch | Fast nachgebacken: Zwetschgenkuchen Lübecker Art » |
Cluny und Pistazien

Während meines Aufenthaltes in Taize haben wir einen ganz kurzen Ausflug ins recht nahe gelegene Cluny gemacht.

Cluny ist vor allem bekannt durch seine Abtei, die zeitweise das größte Gotteshaus der Christenheit war. Das Benediktinerkloster wurde 910 gegründet und von ihm ging die bedeutende Klosterreform des Mittelalters aus.

Der Plan zeigt die heute noch erhaltenen Teile der riesigen Abtei farblich, den Rest des Grundrisses nur schwarz und weiß.
Heute ist die Stadt durch ihr mittelalterliches Stadtbild und das staatliche Pferdegestüt bekannt. Landschaftlich ist die Gegend dort sehr reizvoll.
Für uns gab es dort zwei Punkte: einmal etwas durch die Stadt zu schlendern und die Reste der Abtei, die durch Napoleon gesprengt und als Steinbrauch genutzt wurde, zu sehen. Und zum anderen um in einem Supermarche einzukaufen.

Das Einkaufen wurde durch die fehlende Kühlmöglichkeit und die Tatsache, dass die Heimreise erst zwei Tage später erfolgen würde, etwas eingeschränkt.
Ich habe haltbare Dinge wie Pistazienpuddingpulver, Schokolade mit karamelisierten Pistazienstückchen, Tapenade, Senf und ein bißchen haltbaren Proviant für die Heimreise eingekauft.
Und eine Dose fertigen Pistazienpudding, was ich hier wohl nie kaufen würde.
Das Ganze war irgendwie ein bißchen pistazienlastig - habe ich schon mal gesagt, dass ich diese grünen Dinger liebe?

Der Pudding - nein, ich wollte nicht wissen, was da vielleicht für böse Sachen drin sein könnten - war einfach köstlich. Und ich hatte nur einen Mitesser, eher ein Mitprobierer und konnte zweimal davon genießen!