Kategorie: Wild
Rehterrine mit Birnenchutney
Februar 7th, 2010Link: http://www.kleineisel.de/petra/rezepte/Rehterrine.rk

Beim Zerlegen und Verarbeiten bzw. Einfrieren meines Rehs, habe ich mir einige Stücke für die Rehterrine zurechtgelegt.
Das ist schon eine etwas aufwändigere Arbeit, aber ich, leider im Gegensatz zu den männlichen Hausbewohnern, finde, sie hat sich gelohnt. Sehr fein!
Als Chutney habe ich Birnenchutney gewählt, weil Aprikosen um diese Jahreszeit wirklich nicht in sinnvoller Qualität zu bekommen sind. Das hat auch sehr gut gepasst und ich habe die feine Terrine sehr genossen!
Weitere Rezepte werden sicher folgen, wenn ich nach und nach das Fleisch aus dem Kälteschlaf hole.
Sonntagsessen: Rehwürfelchen mit Traubensauce
Januar 31st, 2010Link: http://www.kleineisel.de/petra/rezepte/RehwuerfelchenTraubensauce.rk
Zwar nicht heute, aber am Sonntag vor drei Wochen gab es die herrlichen Rehwürfelchen in Traubensauce mit Spätzle - ein Traum!
Ich musste nur leicht vom Rezept abweichen, da ich Rehragout mit Traubensauce abgespeichert hatte und nicht allerfeinstes Fleisch von Rücken oder Schlegel für dieses Essen zurückgelegt hatte. Verwendet man das zarte Fleisch, dann steht das Essen in kürzester Zeit auf dem Tisch.
Ich habe es etwas schmoren lassen und das Ergebnis war dadurch auch wunderbar zartes Fleisch in einer oberleckeren Sauce.
Alle waren hin und weg! Prädikat unbedingt wieder!
Nachtrag: Im Rezept wird Wildsauce als Zutat genannt. Die Sauce wird nach diesem Rezept zubereitet. Ich war beim Kochen des Gerichts aber total auf Wildfond (nach diesem Rezept) eingestellt und habe versehentlich Wildfond genommen, es aber erst jetzt nachträglich auf Bollis Rückfrage gemerkt. Aber egal, das Essen war köstlich!
Mein Erster
Januar 25th, 2010Link: http://www.kleineisel.de/petra/rezepte/Rehrollbraten.rk
Vor zwei Wochen der Anruf meines Jäger - ich bekomme ein Reh.
Oh Schreck, wie passt das nun wieder in die meist volle Tiefkühltruhe?
Nein, es ist nur ein kleines Reh - ca. 5 Kilo Fleisch.
Gut das ist machbar.
Und dann stand ich abends in der Küche und habe den größten Teil zum Einfrieren fertig gemacht und auch gleich Fleisch für drei Rehgerichte und einen Fond vorbereitet. Der Nikolaus hatte mir nämlich ein wunderschönes Wild-Kochbuch gebracht und ich wollte unbedingt einiges daraus ausprobieren.
Der ausgelöste Rippenbogen mit dem Bauchlappen kann zu Rollbraten verarbeitet werden - konnte ich dort lesen.
Gut. Mache ich.
Ähm, Rollbraten? Wie mache ich den?
Gibt es bei uns kaum und wenn dann ist es ein gekaufter vom Metzger.
Meine Datenbank bietet ja viele Rezepte auch für Rollbraten, aber nicht für Rehrollbraten. Also habe ich etwas improvisiert und mich von diesem Rezept für einen gemischten Rollbraten anregen lassen.
Das Rehfleisch habe ich möglichst flächig versucht auszulegen. Eine Lage Bacon-Scheiben und darauf eine Farce aus Rinderhack, Sahne und Gewürzen. Und weil die geöffnete Tüte gerade auf der Arbeitsplatte stand eine großzügige Schicht getrocknetes Petersilie. Dann Rehfleischstücke in angeräucherten gekochten Schinken eingerollt und alles vorsichtig aufgerollt und ziemlich dilletantisch mit Bratenschnur umwickelt.
Die Fleischrolle gewürzt und mit Olivenöl eingepinselt und nach Rezept 30 Minuten offen bei 190° C im Ofen gebraten.
Inzwischen die Pilze (Champignons, ein paar eingeweichte getrocknete Steinpilze und ein Rest Pfifferlinge aus der Dose) mit Zwiebel und Olivenöl angeschmort und dann zum Fleisch gegeben. Das Pilzeinweichwasser, Wein und Wasser angegossen und mit Deckel im Ofen bei 150°C ca. 1 Stunde 15 Minuten schmoren lassen.
Als Beilage gab es bei uns rohe Klöße. Der Braten war sehr lecker, aber einige Fleischstücke durchwachsen und daher v.a. für die Jungs nur teilweise ein Genuss. Die Sauce war oberlecker und alles in allem war es ein wirklich tolles Essen. Mein Rezept für den Rehrollbraten nochmals zusammengefasst, liest sich dann so.
Ich glaube, Rollbraten mache ich mal wieder und dann evtl. den gemischten nach dem Rezept, das mir als Anregung gedient hat. So schwer ist das nämlich gar nicht.
Die weiteren Rehköstlichkeiten wie Rehfond, Rehwürfelchen in Trauben-Sauce und eine Rehterrine mit Birnen-Chutney mit Bildern und Rezepten wird es in nächster Zeit hier auch noch geben.
Sonntagsessen: Kaninchen aus dem Römertopf
November 8th, 2009Link: http://www.kleineisel.de/petra/rezepte/KaninchenRoemertopf.rk
Nicht nur bei ihr gab es dieser Tage Kaninchen, auch bei uns stand ein Essen mit Kaninchen auf dem Tisch.
Es kam mit Gemüse aus dem Römertopf und hat uns allen super lecker geschmeckt.
Zum Kaninchen aus dem Römertopf gab es selbstgebackenes Vollkornbaquette und alle waren glücklich.
Das Essen gab es aber schon dieser Tage, ich versuche mal wieder alte Beiträge aufzuarbeiten. Heute hätte mir die Zeit zum langen Schmoren auch gefehlt, denn wir waren unterwegs:
Hier in der Nähe, im Naturpark Steigerwald, gibt es einen schönen Sagen-Rundwanderweg mit ca. 9 Kilometern Länge. Das alleine hätte sich schon gelohnt, aber wir haben es mit einer zweiten, davon eigentlich unabhängigen Sache verknüpft: ungefähr in der Mitte ist ein Cache versteckt und es war unser erstes Geocaching - wir alle, die Jungs und natürlich unsere Hündin Grace fanden es wirklich gut.
Die Geschichten und Sagen von "schwarzen Metzgern", die Menschenfleisch servieren oder Informationen zur alten, ehemaligen Mühle und noch weitere 8 Tafeln mit netten Informationen zur hiesigen Umgebung bzw. Sagenwelt haben uns gut gefallen.
Frustrierend war nur, dass wir im Bezug auf den Cache leider nicht fündig wurden. Woran es lag, wissen wir nicht, aber wir wollen bald wieder los (dann aber ein anderes Ziel) und sind überzeugt, dass wir das nächste Mal den Schatz heben.
Sonntags-Reh: Marinierter Kräuter-Rehrücken
August 23rd, 2009Link: http://www.kleineisel.de/petra/rezepte/KraeuterRehRuecken.rk
Ich versuche derzeit mal wieder meine Tiefkühlgeräte zu leeren.
Die Betonung liegt auf "versuchen", denn gerade jetzt werden Überschüsse aus dem Garten teilweise im Kälteschlaf für den Winter konserviert und kaum kommt etwas raus, ist der Platz mit frischen Sachen wieder belegt.
Neben dem Rehfleisch für das Ragout neulich kam jetzt noch ein Rehrücken und eingefrorenes Rotkraut nach unserem Lieblingsrezept aus dem Gefrierschrank heraus.
Der marinierte Kräuter-Rehrücken ist ein absoluter Traum, zart und köstlich, einfach nur herrlich.
Das Rezept sieht dazu ein Selleriepüree vor. Das habe ich mir gespart, da hätten mich die Herren hochkant rausgeworfen. Dafür gab es Knödel und, wie gesagt, Rotkraut aus dem Kälteschlaf und alle waren glücklich.
Rotkraut und Knödel sind nicht unbedingt glyxig, aber so streng nehme ich es nicht und ich muss ja nicht mehrere Knödel essen, einer hat mir voll gereicht.
Am Essen ist nichts auszusetzen, aber meine Bilder sind dieses Mal leider nicht 100% scharf geworden. Nachdem es allerdings keine anderen Bilder gibt, müssen es eben diese sein.

![Garten-Koch-Event Februar 2010: Pastinake [28. Februar 2010]](http://farm5.static.flickr.com/4005/4333712838_86d7c5268f_o.jpg)

