========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2 Titel: Boeuf bourguignon PK Kategorien: Rind, Klassiker Menge: 6 Portionen 180 Gramm Speck am Stück Sonnenblumenöl zum Braten Butter (ohne die geht es nicht) zum Braten 1 5 kg Fleisch vom Rind (ich hatte Hüfte) 1 Karotte 1 Zwiebel 20 Eschalottes (Schalotten) 500 Gramm Champignons 1 Flasche Rotwein (möglichst Burgunder, 750 ml), -- zusätzlich nochmal 250 ml 500 ml Rinderbrühe (ich hatte Rinderbrühe in Würfeln -- von "Alnatura", die vorher in kochendem -- Wasser aufgelöst werden muss) 1 Essl. Tomatenmark 2 Knoblauchzehen, zerdrückt 6 Zweige Frischer Thymian 2 Lorbeerblätter Salz, Pfeffer und Mehl Außerdem: Richtig viel Zeit! ============================ QUELLE ============================ http://meinituepfelchen.blogspot.com/2011/02/julias-boef- bourguignon.html nach einem Rezept von Julia Child -- Erfasst *RK* 14.11.2011 von -- Petra Kleineisel 1,5 Liter Wasser zum kochen bringen. Speck mit einem scharfen Messer von der Rinde befreien und in Scheiben schneiden ( ca. 2,5 cm x 3 mm). Speck in das kochende Wasser geben und bei niedriger Temperatur 10 Minuten köcheln. Wasser abgießen und den Speck zur Seite stellen. Rindfleisch abwaschen und gut trockentupfen. Fleisch in Scheiben schneiden (ca. 8 cm x 4 cm, 2-3 cm dick). Zwiebel schälen, Karotte waschen - beides in nicht ganz so dünne Scheiben schneiden. Ofen auf 230 Grad Celsius vorheizen (Ober- und Unterhitze). Etwas Öl (bodenbedeckt) in einem Bräter (zum Beispiel von "Le Creuset") erhitzen. Speck (nicht die Schwarte) hinzufügen und anbraten, bis dieser eine schöne braune Farbe hat. Speck aus dem Bräter nehmen und zur Seite stellen. Das Rindfleisch im heißen Öl- Speckfett einige Minuten von allen Seiten ebenfalls schön braun anbraten. Aus dem Bräter nehmen und zur Seite stellen. Zwiebel und Karotte dem Fett beifügen und wenige Minuten anbräunen lassen. Rindfleisch und Speck hinzugeben und gut mit Salz und Pfeffer würzen (dabei umrühren, damit sich die Gewürze gut verteilen). 2 EL Mehl über das Fleisch geben und den Bräter 4 Minuten in den Ofen geben. Danach Inhalt des Bräters einmal umrühren und weitere 4 Minuten im Ofen belassen. Bräter aus dem Ofen nehmen und die Hitze auf 160 Grad Celsius reduzieren. 750 ml Wein und soviel Rinderbrühe hinzugeben, bis das Fleisch bedeckt ist. Knoblauch, Thymian, Lorbeerblatt, Tomatenmark und Speckschwarte hinzugeben. Bräter zurück in den Ofen stellen (unteres Drittel) und 2,5 bis 3 Stunden köcheln lassen. In der Zwischenzeit: Eschalottes schälen, etwas Butter in einer Pfanne schmelzen, die Eschalottes hinzugeben und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten bräunen lassen. Im Kochbuch steht hier: "You cannot expect to brown them uniformlay" - also versucht es auch erst nicht. 250 ml Rotwein, das eine Lorbeerblatt und 2 Zweige Thymian zu den Zwiebelchen geben und den Sud 40-50 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Danach zur Seite stellen. Champignons waschen und viertel (ganz kleine Pilzchen könnt ihr auch ganz lassen). 2 EL Butter und 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Pilze hinzugeben und bei mittlerer Hitze schön anbräunen lassen. Und auch diese ersteinmal zur Seite stellen. Den Bräter aus dem Ofen holen und den Inhalt über einem Sieb abgießen (dabei die Sauce auffangen). Den Bräter auswaschen. Siebinhalt, Eschalottes, gebutterte Champignons hineingeben und warm stellen. Die aufgefangene Sauce in einem Topf aufkochen und eindicken lassen (zur Not Saucenbinder verwenden). Sauce über das Fleisch-Gemüse geben und gut umrühren. Heiß servieren! Hierzu passt wunderbar Kartoffelgratin (Rezept gibt es diese Woche hier im Blog). Die Übersetzung und die Umrechnung ins metrische System habe ich nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Verzeiht mir, wenn die ein oder andere Klitzekleinigkeit vergessen wurde. Anmerkung pk: Rezept von Mein I-Tüpfelchen übernommen, ich habe Speckwürfelchen genommen und nach dem Rindfleisch, zusammen mit den Zwiebeln angebraten, schmoren auf der Herdplatte und nicht im Herd gemacht, ich hatte Rindergulasch in groben Stücken, da ich das gerade zuhause hatte und es gekocht werden musste, Eschalotten weggelassen und dafür mehr Zwiebeln genommen, Kombination mit Kartoffelpüree kam entgegen meiner Erwartungen sehr gut an, sehr sehr leckeres Essen, die Herren waren mehr als begeistert!!! =====